Im Frühjahr 2020 war ich für den Senior Expert Service (SES) in Bonn vier Wochen lang als Experte für Schulentwicklungsfragen an der SHAK JUNIOR SCHOOL in Bulabakulu Uganda im Einsatz. Bulabakulu ist eine sehr ländlich geprägte Gemeinde, zwei Autostunden nördlich von der Hauptstadt Kampala gelegen.

In diesem Zeitraum lernte ich die Mitglieder der Schulgemeinschaft, die Kinder, die Lehrer, den Schulleiter und viele der Eltern kennen und schätzen. Menschen wie du und ich, – mit denselben Hoffnungen, Träumen, Wünschen und Vorstellungen. Dazu ausgestattet mit innovativen Ideen, ungeheurem Fleiß und Kreativität in der Bewältigung ihres nicht immer einfachen Alltags.

Doch da gibt es einen sehr entscheidenden Unterschied zu uns, den Menschen in Europa und in Deutschland: Es sind die Bedingungen unter denen die Menschen in Uganda, ihr Leben, ihren Alltag und ihren Beruf als Lehrer ausüben müssen.

Als Europäer kann man es sich schlicht nicht vorstellen, wie die Lebensverhältnisse eines „normalen“ Uganders, einer „normalen“ Uganderin aussehen. Es fehlt praktisch an allem, was für uns selbstverständlich ist: Es gibt keine Stromversorgung und keine Wasserversorgung in Bulabakulu ( auf dem Schulgelände selbst gibt es nun dank des Förderverein eine eigene Wasserversorgung!). Es gibt keinerlei staatl. Unterstützung für private Schulen. Im Schulgebäude sind keine Fenster und Türen vorhanden. Außerdem gibt es keine richtige Küche. Die Nahrung, auch die für die Schulkinder, wird auf dem offenen Feuer gekocht und zubereitet. Diese Aufzählung ließe sich endlos fortsetzen. Auf den folgenden Seiten dieser Unterstützerhomepage möchten wir der interessierten Öffentlichkeit die Schule näher vorstellen und für die Unterstützung der Schule werben.

Ziel der Freunde und Unterstützer ist es in vielen kleinen und manchen großen Schritten, die Verhältnisse an der Schule zu verbessern, um so das Motto der Schule „seeding the future“, – „die Zukunft säen“ umzusetzen.

Auf den folgenden Seiten erfahren sie auch, wie sie, nicht mit anonymen Spenden, sondern ganz konkret, helfen können.

Herzlichen Dank für ihr Interesse!

Es grüßt sie freundlich

Klaus Gresser